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Bislang stellte eine Bestandsaufnahme einer Bibliothek immer einen erheblichen Aufwand für Bibliothekare dar. Mit Hilfe der RFID-Technik bedarf eine Inventur nicht mehr als einige Stunden Aufwand und nur geringe Arbeitsleistung.

Vom Ablauf her sind zwei Varianten realisiert.

Variante A

Mobile Lesegeräte (z.B. Handheld-PC’s) werden an den einzelnen Regalfächern vorbeigeführt. Dies reicht bereits aus, um alle vorhandenen Medien anhand der darin eingearbeiteten Transponder zu erkennen und die Informationen im Speicher des mobilen Lesegerätes abzulegen. Nachdem alle Werke auf diese Weise erfasst wurden, wird der Speicherinhalt des Gerätes mit dem des Bibliotheksystems verglichen. Fehlende nicht entlehnte Medien werden aufgelistet und automatisch zu Papier gebracht.

Variante B

Gleiche Arbeitsschritte wie bei Variante A, nur dass zuvor der Soll-Inventurbestand des Bibliotheksystems am mobilen Lesegerät gespeichert wird. So kann sofort ermittelt werden, ob das richtige Medium am richtigen Standplatz steht. Darauf kann zusätzlich akustisch hingewiesen werden. Eine weitere Funktion dieser Methode ist das Auffinden von falsch eingeordneten. Hierbei wird die Reihenfolge bzw. eine vorher bestimmte Gruppenbezeichnung der Werke im Regal überprüft. Werden Transponder aufgefunden, die nicht in das gesuchte Schema passen, gibt das Lesegerät die Nummer des Irrläufers auf einem Display aus und es kann wieder richtig eingeordnet werden.

Beispiele verschiedener mobiler Erfassungsterminals

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